Fachbereich
Politik-Wirtschaft
Unsere Demokratie braucht mündige, informierte und sozial handelnde Bürgerinnen und Bürger. Das Fach Politik-Wirtschaft vermittelt die Kenntnisse, die zum Verständnis politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Sachverhalte erforderlich sind.

Die Bedeutung des Faches
Die zentrale Aufgabe des Faches ist es laut Kerncurriculum, „die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Sachverhalte, Probleme und Interdependenzen zu erfassen, zu beurteilen sowie Interessen zu artikulieren und Entscheidungen zu treffen.“ Ziel ist die Vorbereitung auf eine verantwortliche Mitwirkung in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft. Der Unterricht orientiert sich an der normativen Wertordnung des Grundgesetzes und der niedersächsischen Verfassung.
Ökonomische Bildung vermittelt Orientierung für den weiteren Bildungsgang und die Berufs- und Studienentscheidung. Im gymnasialen Bildungsgang ist deshalb ein Betriebspraktikum (am FKG in Jahrgang 11) verpflichtend; Simulationen, Planspiele und Schülerfirmen ergänzen den handlungsorientierten Zugang.
Exkursionen
KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Betriebserkundung VW Wolfsburg, Landtag Hannover, Bundestag und Bundesrat in Berlin, Europäische Institutionen in Brüssel/Straßburg.
Sekundarstufe I
Auf Basis des Kerncurriculums hat die Fachkonferenz schulinterne Fachcurricula beschlossen: Schuleigenes Curriculum Klasse 8 und Schuleigenes Curriculum Klassen 9/10.
Leistungsbewertung: In den Jahrgängen 8–10 werden zwei Klassenarbeiten pro Schuljahr geschrieben; eine davon kann durch eine andere Form der Lernkontrolle ersetzt werden (schriftliche Referate mit Präsentation, Langzeithausaufgaben, Gruppenarbeiten oder Stationenlernen – jeweils mit Präsentation). Zu den mündlichen und sonstigen Leistungen zählen u. a. die Teilnahme am Unterrichtsgespräch, mündliche Tests, Heft- und Mappenführung, Protokolle und Lernplakate, Moderationen und Präsentationen sowie die Teilnahme an Schülerwettbewerben.
Die Gewichtung beträgt bei einer schriftlichen Arbeit pro Halbjahr 30–40 % schriftlich zu 60–70 % mündlich; bei zwei Klausuren im Halbjahr 50 : 50. Mindestens zweimal pro Halbjahr erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Rückmeldung über ihren Leistungsstand.
Sekundarstufe II
Das Kerncurriculum unterscheidet inhalts- und prozessbezogene Kompetenzen. Fachspezifisch werden drei Kompetenzbereiche gefördert: Fachwissen (Sach- und Analysekompetenz), Erkenntnisgewinnung (Methodenkompetenz, u. a. Politikzyklus, Wirtschaftskreislauf, Analyse von Statistiken) und Bewertung (Urteilskompetenz – mit den Wertmaßstäben des Grundgesetzes als Richtschnur).
Kursinhalte in den Prüfungsfächern
- Jahrgang 12: 1. Halbjahr Demokratie und sozialer Rechtsstaat; 2. Halbjahr Wirtschaftspolitik in der sozialen Marktwirtschaft
- Jahrgang 13: 1. Halbjahr Internationale Sicherheits- und Friedenspolitik; 2. Halbjahr Internationale Wirtschaftsbeziehungen
Kursformen (Jahrgang 12 und 13)
- dreistündiges Ergänzungsfach (Wahlpflicht-Kurs)
- dreistündiges Prüfungsfach auf grundlegendem Anforderungsniveau (GA)
- fünfstündiges Prüfungsfach auf erhöhtem Anforderungsniveau (EA)
Dokumente & Material
- Kerncurriculum Politik-Wirtschaft (Sek. II)
- Schuleigenes Curriculum Klasse 11
- Schuleigenes Curriculum Q1 – 1. Sem.
- Schuleigenes Curriculum Q1 – 2. Sem.
- Schuleigenes Curriculum Q2 – 1. Sem.
- Schuleigenes Curriculum Q2 – 2. Sem.
- Ergänzende Hinweise (Abitur 2024)
- Einheitliche Prüfungsanforderungen (EPA)
- Operatorenliste des Zentralabiturs
Juniorwahl 2025
In der Woche vor der Bundestagswahl fanden am FKG die Juniorwahlen statt – ein Projekt, das den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bot, noch vor dem 18. Lebensjahr wählen zu gehen. Organisiert wurde die Wahl vom Politik-Leistungskurs der Q1 und weiteren Freiwilligen. Im Politikunterricht wurde über Wahl und Parteien informiert; der Politikkurs von Frau Kruse fertigte Plakate zu den Wahlprogrammen an. Wählen durften die Klassen 8 bis Q2 inklusive des IB.
Gewählt wurde in der zum Wahllokal umgebauten Aula; Wahlhelfer überprüften die Wahlberechtigung. Die Auszählung erfolgte durch den Wahlvorstand, die Wahlhelfer sowie Herrn Wilken und Frau Hein. Die Wahlbeteiligung lag bei ungefähr 49,8 %. (Anna Sophie Godorr, Q1)
Galerie
Einblicke


