Felix-Klein-Gymnasium

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Im europäischen Projekt „ImmigrARTation“ verband das FKG gemeinsam mit Partnerschulen aus Italien, Griechenland und der Türkei Kunst und Immigration – für ein neues Bild von Geflüchteten und Zugewanderten.

Das Erasmus+-Projekt „ImmigrARTation“

Das Erasmus+-Team des FKG nahm Anfang September seine Arbeit auf; schon Anfang November besuchten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte aus Italien, Griechenland und der Türkei unsere Schule. Im Projekt „ImmigrARTation“ geht es darum, die beiden Begriffe zu verbinden, aus denen der Name zusammengesetzt ist: Kunst und Immigration.

Wichtig war den Teilnehmenden sowie Frau Manns und Herrn Haller, die die Arbeitsgemeinschaft initiiert und den Antrag an die EU gestellt haben, Immigrantinnen, Immigranten und Geflüchtete in einem anderen Licht darzustellen, das sie zeigt, wie sie sind: Menschen wie wir. Dem Bild von Immigranten, das die Angst vor dem Unbekannten hervorruft, sollte mit Hilfe von Kunst entgegengewirkt werden. Geplant waren u. a. Fotoreihen, Interviews und Musikstücke, die die Menschen näherbringen, mit denen wir in einem Land leben.

Dass gerade Griechenland, Italien und die Türkei an einem Projekt zur Hilfe von Immigranten und insbesondere Geflüchteten interessiert sind, erklärt sich aus der Lage dieser Länder, deren Aufgabe, die Flüchtlingsströme zu bewältigen, deutlich größer ist. Ein Ziel aller Beteiligten war es daher auch, diese Länder so weit wie möglich zu unterstützen. Außer dem ersten Treffen im November in Göttingen fanden drei weitere Treffen statt – jeweils in einem anderen Land, an einer anderen Schule. Die große Aufgabe war auf zwei Jahre angelegt.

Abschluss des Projekts (März 2021)

Im März 2021 fand das Projekt seinen offiziellen Abschluss. Die Schülerinnen und Schüler hatten von November 2019 bis Februar 2020 Geflüchtete und Migranten im Grenzdurchgangslager Friedland, im Migrationszentrum Göttingen und im FKG interviewt und anschließend ihre Geschichten niedergeschrieben. Portraitfotos dieser Menschen und ihrer Familien sind gemeinsam mit den Texten in der Aula und im Verwaltungstraktflur des Felix-Klein-Gymnasiums zu sehen. Sie erhielten einen dauerhaften Platz im Schulgebäude, um über das Projektende hinaus an die zentrale Bedeutung von Toleranz und Solidarität mit Menschen in Not zu erinnern.

Medien und Links zum Projekt

Galerie

Einblicke

Toleranz und Solidarität sichtbar machen

Die Ausstellung aus dem Projekt hat einen dauerhaften Platz im Schulgebäude gefunden.